Mehl in der Schweiz – Welche Arten gibt es und was kannst du daraus machen?
Wenn du in der Schweiz zuhause bist oder dort unterwegs bist und gerne backst, kennst du sicher das vielfältige Angebot an Mehl. Doch welche Mehlarten gibt es eigentlich bei uns, und wofür eignen sie sich am besten? Hier bekommst du einen Überblick über die wichtigsten Mehlsorten in der Schweiz und was du damit zaubern kannst.
1. Weizenmehl (Mehl Typ 405, 550, 1050)
Das klassische Weizenmehl ist in der Schweiz sehr beliebt und wird in den meisten Haushalten verwendet.
- Typ 405: Das Standard-Weizenmehl, ideal für feines Gebäck, Kuchen, Kekse und zum Binden.
- Typ 550: Ein etwas stärkere Version, perfekt für Brote, Brötchen und Pizza.
- Typ 1050: Das Vollmehl, das mehr Ballaststoffe enthält und sich gut für rustikale Brote und dunklere Backwaren eignet.
Was kannst du daraus machen?
Mit Typ 405 kannst du feine Torten, Kekse und Pfannkuchen backen. Typ 550 eignet sich hervorragend für Hefebrote und Pizzateig. Typ 1050 ist perfekt für vollkornige Brote und rustikale Backwaren.
2. Roggenmehl
In der Schweiz ist Roggenmehl vor allem für dunklere Brote wie das berühmte Roggenbrot oder das typische «Ruchbrot» beliebt.
- Roggenvollkornmehl: Für besonders herzhafte, dunkle Brote.
- Roggenmehl Typ 1370: Für kräftige Brote mit intensiven Geschmack.
Was kannst du daraus machen?
Roggenmehl ist ideal für Sauerteigbrote, wie das Schweizer Ruchbrot oder Pannerbrot. Es verleiht den Broten einen würzigen Geschmack und eine feuchte Krume.
3. Dinkelmehl
Dinkel ist eine Urform des Weizens und wird in der Schweiz immer beliebter.
- Dinkelvollkornmehl: Für nahrhafte Vollkornbrote.
- Dinkelmehl Typ 630: Für feines Gebäck und Brote.
Was kannst du daraus machen?
Dinkel ist vielseitig: Du kannst damit Brote, Brötchen, Kekse und Pfannkuchen backen. Es ist oft verträglicher als reiner Weizen.
4. Buchweizenmehl
Obwohl es kein echtes Getreide ist, wird Buchweizen in der Schweiz häufig für Pfannkuchen und Crêpes verwendet.
- Buchweizenmehl: Für herzhafte und süße Gerichte.
Was kannst du daraus machen?
Buchweizenmehl ist perfekt für die Zubereitung von Galetten, Pfannkuchen oder als Zutat in glutenfreiem Backen.
5. Maismehl
Maismehl wird eher selten in der Schweiz für Brot verwendet, ist aber beliebt für Tortillas, Maisbrot und Panades.
- Maismehl: Für süsse und herzhafte Gerichte.
Was kannst du daraus machen?
Es eignet sich für glutenfreie Brote, Muffins, Polenta und andere Spezialitäten.
In der Schweiz gibt es eine große Vielfalt an Mehlsorten, die du je nach Rezept und Geschmack auswählen kannst. Ob weiches Weizenmehl für feines Gebäck, kräftiges Roggenmehl für dunkle Brote, nahrhaftes Dinkel oder glutenfreies Buchweizen – für jeden Geschmack und jede Anwendung ist das passende Mehl dabei.
Wenn du selbst backen möchtest, versuche doch mal, verschiedene Mehlsorten zu kombinieren, um neue Geschmackserlebnisse zu entdecken. Und denke daran: Die Qualität des Mehls beeinflusst den Geschmack deiner Backwaren maßgeblich!
Viel Spass beim Ausprobieren und Backen in deiner Schweizer Küche!